Ein paar Tage mit der Fujifilm x10

Die (fast) perfekte Immer-Dabei-Kamera.

Seit einigen Tagen darf ich nun leihweise mit der x10 spazieren gehen (Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle :-)).

Für mich hat diese kleine Kamera alles zu bieten was ich brauche wenn ich durch die Straßen schlendere.

Sie passt in eine etwas größere Hosentasche, auf jeden Fall aber in jede Jackentasche. Ich kann mit ihr völlig unauffällig fotografieren.

Ein sehr großer Vorteil zu meiner x-pro1 ist, dass ich endlich wieder lautlos auslösen kann. Gerade in der Streetfotografie ist mir im Weitwinkelbereich das „laute“ Auslösegerausch manchmal unangenehm.

Auch das integrierte Zoom-Objektiv reicht mir total. Bei der x-pro habe ich ausschließlich das xf 18mm drauf, einen großen Telebereich brauche ich sehr selten.

Die x10 hat noch 2 Makro-Modi. Einen aus naher Distanz und den Super-Makro-Modus, wo die Kamera noch bei 1cm Abstand scharf stellt. Eine nette Spielerei, für Makros bleibe ich aber erstmal bei meinem 60er Olympus.

Tagsüber reicht für meine Art der Fotografie der „kleine“ 2/3 Zoll Sensor aus, wenn es etwas dunkler wird, muss dann doch wieder die x-pro1 her halten.

Die meiner Meinung nach größten Nachteile sind der Sucher, welcher nur ca. 85% des Bildes abdeckt und keinerlei Infos bietet.

Das zweite sind die 12mp, ein bisschen mehr wäre schon schön. Ansonsten hat Fuji hier alles richtig gemacht wie ich finde.

Auch das manuelle Fokussieren per Tastenrad finde ich schlecht gelöst oder ich bin einfach zu doof, diese Technik zu verstehen. Nun ja, der Autofokus sitzt fast immer, von daher drücke ich da ein Auge zu.

So jetzt noch ein paar Bilder aus der Fuji, mit Lightroom Mobile bearbeitet.

Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist

Ich habe wieder eine Entscheidung getroffen. Nachdem ich meine Instagram-Accounts gelöscht habe, stand ich wieder vor der Frage was von meinen Tätigkeiten viel Zeit in Anspruch nimmt oder was ich ändern kann. Schlussendlich bin ich irgendwie bei unserem kleinen Kollektiv hängen geblieben. Ich kann gar nicht genau beschreiben was es war, aber es hat mich irgendwie zu sehr gestresst und mich zu weit von meinen eigenen kleinen Zielen entfernt, die ich irgendwann einmal erreichen möchte. Da ich nichts halbherzig machen möchte, habe ich Dennis Gloth meine Entscheidung bekannt gegeben.

Es war eine sehr schöne Zeit und ich konnte viele großartige Fotografen kennen lernen. Ich hoffe auch mit allen weiterhin Kontakt haben zu können. Es war eine schöne „große“ Familie. Trotzdem habe ich festgestellt, dass ein Kollektiv, auch wenn wir uns die Arbeit gut geteilt haben, einfach für mich persönlich zu zeitintensiv ist.

Und so bleibt nur zu sagen, danke euch für eine tolle Zeit, wunderbare Chats und Walks und für alles was ich von euch lernen durfte, werde die Zeit sicherlich nicht vergessen und freue mich trotzdem darauf euch immer mal wieder zu treffen. Es ist ja kein Abschied für immer.

Warum Streetfotogafie?

Streetfotografie ist für mich einfach die ideale Mischung aus allen Genres der Fotografie. Man kann fotografieren lassen wann und wo man will und ins Bild alles einbauen was einem in den Sinn kommt. Bei der Streetfotografie ist mir wichtig keine Rechte anderer zu verletzen. Ich achte darauf, dass die Menschen im Bild nur sehr schwer … Weiterlesen Warum Streetfotogafie?