Was ist für mich Streetfotografie?

Was ist für mich Streetfotografie?

Streetfotografie ist für mich Entspannung. Egal wo ich bin, überall kann ich dieser Art der Fotografie nachgehen, ohne Zeitdruck, ohne das Wissen, dass ich abliefern muss. Es ist sogar egal welche Kamera ich dabei habe. Mit jeder Kamera kann man Streetfotos machen. 

Regeln sind mir in dem Fall auch völlig egal. Ich achte weder auf die Drittel-Regel, noch achte ich auf das Histogramm. Ich mag starke Kontraste und schwarz-weiß ist laut Barbara Klemm eh Farbe genug. 

Was genau für mich Streetfotografie ist, kann ich gar nicht so genau beschreiben…

  • Das kann ein interessanter Schatten sein
  • Eine spannende Silhouette
  • Manchmal auch ein Tier was auf der Straße unterwegs ist
  • Ab und an auch ein Gebäude und irgendein interessanter Gegenstand den ich irgendwo finde.

Streetfotografie muss meiner Meinung nach nicht unbedingt Menschen beinhalten. Streetfotografie ist für mich alles was in und auf den Straßen passiert.

Was ich auf keinen Fall fotografiere sind Kinder und Obdachlose. Kinder habe im Internet nichts zu suchen und schon gar nicht irgendwie erkennbar. Kinder können sich nicht wehren und es gibt genug Spinner, die mit diesen Bildern Sachen anstellen, die man sich nicht vorstellen möchte.

Auch Obdachlose muss man nicht unbedingt zeigen, schon gar nicht wenn Sie erkennbar sind. Eine Ausnahme gibt es, die mir bei dem liegen Jens Ewald (https://strassengeier.de) Gänsehaut bereitet hat. Er hat die Geschichte dahinter erzählt und alle Wünsche des Obdachloses respektiert. Eine großartige Geste und Geschichte.

Allgemein achte ich sehr darauf, keine Menschen erkennbar zu zeigen und suche besonders gerne Schatten und Silhouetten, denn es gibt nun mal Regeln und die Menschen auf der Straße sind schon skeptisch und verängstigt genug. 

So, dass sollte erstmal für heute reichen…

Wie steht ihr dazu? Schreibt es gerne in die Kommentare hier oder bei Facebook, schreibt mir ne Mail oder WhatsApp wenn ihr mögt.

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